Pflege im Fokus – Wie lässt sich gute Fürsorge erkennen?

Die Geschichte von Marcus Jogerst lässt aufhorchen: Der Mann, dessen Geschichte in einem aktuellen Artikel auf Zeit Online erzählt wird, entschied sich dazu, sich nicht länger mit den häufig prekären Bedingungen in Altenheimen abzufinden – und baute ein eigenes Seniorenheim auf. In der kleinen Stadt Renchen, gelegen im äußersten Westen Baden-Württembergs, setzt er alles daran, die persönlich erlebten Missstände in der Altenpflege vergessen zu machen und aus einem Pflegeheim ein „Lebeheim“ zu machen. Also einen Ort, in dem nicht die möglichst kosteneffiziente Verwaltung im Mittelpunkt steht, sondern die pflegebedürftige Person selbst.

Aber was macht ein gutes Pflegeheim aus? Wie lässt sich quasi „von außen“ erkennen, wie hoch die Qualität im Alltag der jeweiligen Einrichtung ist? Hierzu finden sich in dem Artikel weitere hilfreiche Hinweise. So wird etwa davon abgeraten, sich auf Prämierungen, Bestnoten in der Pflege oder Grafiken zu verlassen, die eine hohe Fürsorgequalität vermuten lassen.  Vielmehr sind es die persönlichen Erfahrungen, auf die gesetzt werden sollte. Dazu zählt insbesondere der persönliche Besuch des Pflegeheims. In dem Zusammenhang sollte man es nicht bei einer einmaligen Besichtigung belassen, sondern zu unterschiedlichen Tageszeiten und ohne vorherige Ankündigung vorbeischauen. Auf diese Weise ist ein möglichst unverfälschter persönlicher Eindruck möglich, der durch Gespräche mit den Mitarbeitern, pflegebedürftigen Personen und deren Verwandten erweitert werden kann.

 

Ein Punkt, auf den in diesen Hinweisen zur Auswahl des richtigen Pflegeheims immer wieder hingewiesen wird, ist die Qualität des Objektmobiliars und der technischen Hilfsmittel. Betreiber eines Pflegeheims können darauf von Anfang an großen Einfluss nehmen. Zum einen, indem Einrichtungsgegenstände von hoher Verarbeitungsqualität und einfachen Reinigungsmöglichkeiten angeschafft werden. Zum anderen dadurch, dass in ausreichendem Maße Hygieneprodukte vorgehalten werden und sich die Mitarbeiter durch Schulungen regelmäßig über die korrekte Anwendung informieren. So können einzelne gezielte Maßnahmen zu einer direkten Verbesserung der Pflegeumgebung führen. Dass soll und kann natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittel- und langfristig weitreichende Reformen durchgeführt werden müssen, damit ein Projekt wie das von Marcus Jogerst vom idealtypischen Vorbild zum Normalfall der Pflege in Deutschland wird.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-08/pflegeheim-marcus-jogerst-renchen-senioren-wg

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